Kosten
Was kostet eine Website? Preise, Kostenfaktoren und versteckte Kosten.
Was kostet eine Website für kleine Unternehmen? Einmalige und laufende Kosten, Baukasten vs. Agentur, versteckte Kosten und echte Festpreise im Überblick.
Eine Website kostet zwischen ein paar Euro im Monat und mehreren zehntausend Euro. Diese Spanne hilft dir aber nicht weiter, wenn du einfach wissen willst, womit du für deinen Betrieb rechnen musst. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche laufenden Kosten oft vergessen werden und woran du ein faires Angebot erkennst. Zum Schluss legen wir unsere eigenen Festpreise offen.
Woraus sich der Preis einer Website zusammensetzt
Eine Website ist kein Produkt von der Stange, sondern eine Mischung aus Beratung, Gestaltung, Technik und Pflege. Die wichtigsten Kostenblöcke sind:
- Konzept und Struktur: Welche Seiten brauchst du, was sollen Besucher tun, welche Suchbegriffe sind wichtig? Diese Arbeit sieht man später kaum, sie entscheidet aber, ob die Website Anfragen bringt.
- Design: Ein individuelles Design nach deiner Marke kostet mehr als ein angepasstes Template, wirkt dafür aber eigenständig und wird nicht mit der Konkurrenz verwechselt.
- Entwicklung: Die technische Umsetzung, die Optimierung für Handy und Computer, kurze Ladezeiten und eine saubere Grundlage für Suchmaschinen.
- Inhalte: Texte, Fotos, Preislisten. Wenn die Agentur Texte schreibt oder ein Fotoshooting organisiert, steigt der Preis entsprechend.
- Funktionen: Kontaktformular, Online-Terminbuchung, Shop, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen zu anderen Programmen.
- Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und gegebenenfalls ein Cookie-Hinweis müssen stimmen und aktuell bleiben.
Einmalige Kosten und laufende Kosten
Viele Angebote nennen nur den Preis für die Erstellung. Eine Website verursacht aber auch danach Kosten, und genau dort entstehen die meisten Überraschungen.
Einmalige Kosten
Dazu gehören Konzept, Design, Entwicklung und der Launch. Bei Agenturen und Freelancern ist das der größte Posten. Frag immer nach, wie viele Korrekturschleifen enthalten sind und was passiert, wenn du später noch etwas ändern willst.
Laufende Kosten
- Domain: Eine .de-Domain kostet im Jahr meist nur wenige Euro.
- Hosting: Der Speicherplatz, auf dem deine Website läuft. Gutes Hosting ist schnell, sicher und steht in Europa.
- Wartung und Updates: Software braucht Sicherheitsupdates. Bleiben sie aus, wird die Website angreifbar.
- Inhaltspflege: Neue Öffnungszeiten, Preise oder Bilder. Entweder änderst du sie selbst oder jemand übernimmt das für dich.
- Pflichtseiten: Gesetze und Anforderungen ändern sich. Impressum und Datenschutzerklärung müssen dann angepasst werden.
Rechne bei jedem Angebot die Kosten für die ersten zwei bis drei Jahre zusammen. Erst dann siehst du, was eine Website wirklich kostet.
Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was passt zu dir?
Website-Baukasten
Mit einem Baukasten baust du deine Website selbst. Der Monatsbeitrag ist überschaubar, dafür investierst du viel eigene Zeit. Das Ergebnis sieht oft nach Vorlage aus, und für gute Platzierungen bei Google fehlt häufig das Wissen über Struktur, Ladezeit und Suchbegriffe. Für einen ersten Auftritt kann das reichen, für einen Betrieb, der über die Website Kunden gewinnen möchte, meist nicht.
Freelancer
Ein Freelancer ist oft günstiger als eine große Agentur und arbeitet direkt mit dir. Achte darauf, wer sich nach dem Launch um Updates, Hosting und Änderungen kümmert, und ob es eine Vertretung gibt.
Agentur
Eine Agentur übernimmt Konzept, Design, Technik und Betreuung aus einer Hand. Große Agenturen sind für kleine Betriebe oft zu teuer. Kleine, spezialisierte Agenturen bieten dagegen häufig feste Pakete mit klaren Preisen und einem festen Ansprechpartner.
Versteckte Kosten, auf die du achten solltest
- Änderungen nach dem Launch: Manche Anbieter berechnen jede kleine Textänderung nach Stunden.
- Pflichtseiten: Ist die Pflege von Impressum und Datenschutzerklärung enthalten oder musst du sie selbst aktuell halten?
- Bilder und Schriften: Lizenzen für Fotos und Schriftarten können extra kosten.
- Umzug oder Kündigung: Was passiert mit deiner Domain und deinen Inhalten, wenn du den Anbieter wechselst?
- Funktionen „auf Anfrage“: Terminbuchung oder Shop werden oft erst im Projekt teuer. Lass sie dir vorher schriftlich anbieten.
So erkennst du ein faires Angebot
Ein faires Angebot ist verständlich formuliert und nennt klar, was enthalten ist und was nicht. Es zeigt einmalige und laufende Kosten getrennt, nennt die Laufzeit und die Kündigungsfrist und erklärt, wer sich nach dem Launch um die Website kümmert. Gute Anbieter zeigen dir außerdem echte Referenzen, die du dir selbst ansehen kannst.
Was eine Website bei Isenz kostet
Wir veröffentlichen unsere Preise, weil wir finden, dass du sie vor dem ersten Gespräch kennen solltest. Es gibt zwei feste Modelle:
| Ich ändere selbst | Isenz ändert für mich | |
|---|---|---|
| Einmaliger Preis | 750 € | 450 € |
| Monatlich | 20 € | 50 € |
| Anzahlung bei Projektstart | 250 € | 180 € |
| Inhalte ändern | selbst über eine einfache Oberfläche | per Nachricht, wir setzen es um |
| Impressum & Datenschutz | dauerhaft gepflegt | dauerhaft gepflegt |
| Domain | im ersten Jahr enthalten | im ersten Jahr enthalten |
| Laufzeit | monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit | monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit |
Beide Modelle enthalten ein individuelles Design, das für Handy und Computer optimiert ist. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer. Besondere Funktionen wie Online-Terminbuchung, Shop oder Schnittstellen kalkulieren wir persönlich, du bekommst dafür ein eigenes Angebot.
Alle Details findest du in unserer Preisübersicht. Wenn du dir einen Preis sichern möchtest, geht das ohne Zahlung über Website sichern. Wir rufen dich danach persönlich zurück.
Häufige Fragen.
Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?
Das hängt vor allem vom Umfang und von der Betreuung ab. Bei Isenz kostet eine individuelle Website 750 € einmalig plus 20 € im Monat, wenn du Inhalte selbst änderst, oder 450 € einmalig plus 50 € im Monat, wenn wir Änderungen für dich übernehmen.
Warum fallen bei einer Website monatliche Kosten an?
Eine Website braucht Hosting, Sicherheitsupdates und gepflegte Pflichtseiten. Monatliche Kosten decken diesen laufenden Aufwand ab. Wichtig ist, dass klar geregelt ist, was enthalten ist und wie du kündigen kannst.
Ist ein Website-Baukasten günstiger als eine Agentur?
Auf den ersten Blick ja. Rechnest du deine eigene Arbeitszeit, fehlende Optimierung für Google und spätere Umbauten ein, ist der Unterschied oft kleiner als gedacht.
Was kostet eine Website mit Online-Terminbuchung?
Terminbuchung, Shop oder Schnittstellen sind individuelle Funktionen. Der Preis hängt davon ab, welches System du nutzt und wie es eingebunden werden soll. Bei uns bekommst du dafür ein persönliches Angebot.
Muss ich die ganze Summe auf einmal zahlen?
Bei Isenz zahlst du zum Projektstart eine Anzahlung von 250 € oder 180 €, je nach Modell. Die Anzahlung wird mit dem Gesamtpreis verrechnet, der Restbetrag ist zum Livegang der Website fällig.


